Taizé Andachten

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Wir laden Sie herzlich zu unseren Taizé Andachten ein:

 

 

 

 

 

Die nächste Taizé Andacht findet am Sonntag, den 18.11.2018 statt. Die Andacht steht unter dem Thema: „Fügung“

Wir beginnen die Taizé Andacht jeweils um 18:00 Uhr.


Die letzte Taizé Andacht am 21.10.2018 stand unter dem Thema:

„Segnung“ 


Wer mehr über Taizé erfahren möchte – schaut am besten auf der Homepage der  Communité des frères de Taizé

 Ein paar allgemeine Informationen zu den Taizé Andachten:

In der Kirche in Taizé gibt es nur sehr wenige Stühle – die Kirche ist mit einem Teppichboden ausgelegt und die Besucher sitzen auf dem Boden oder benutzen ein Gebetsbänkchen zum Sitzen. Nur die älteren Brüder der Communité sitzen auf Stühlen.
Alle Brüder und die Gemeinde schauen in die gleiche Richtung zum Altar. Alles was gelesen wird, wird vom Platz aus gelesen. Denn so Frère Rogers Meinung – niemand soll sich vor dem Altar darstellen. Alle sind gleichwertig vor Gott – Brüder wie Gemeinde. Nur vor der Schriftlesung drehen die Brüder sich zur Gemeinde um, bevor sie sie vorlesen. Danach drehen sie sich wieder um.
Die Gesänge sind meditativer Art. Man singt ein und denselben Vers mehrere Male hintereinander, so dass man ihn bald auswendig singen kann. Der Sinn soll sein, sich den Text dieser Zeile bewusster zu machen und ihn mit dem Herzen zu verstehen. 
Das ganze Jahr über besuchen viele tausend Jugendliche von allen Kontinenten Taizé. Um auf ihre jeweiligen Besucher von der Sprache her einzugehen, gibt es die Taizé Lieder in vielen unterschiedlichen Sprachen und je nach Besuchergruppe werden die Lieder in den entsprechenden Sprachen gesungen. Auch die Schriftlesung wird in französisch und englisch in der Langversion verkündigt und in mindestens 3 weiteren Sprachen in einer verkürzten Version.
In einer Taizé Andacht gibt es keine Predigt. Statt dessen gibt es eine stille Zeit von etwa 5-7 Minuten, in der der Andachtsbesucher stille werden und auf Gott lauschen soll.

 

Taizé Andacht am 21.10.2018:

Lesung

Die Segnung der Kinder

 Und sie brachten Kinder zu ihm, damit er sie anrühre. Die Jünger aber fuhren sie an.
Als es aber Jesus sah, wurde er unwillig und sprach zu ihnen: „Lasset die Kinder zu mir kommen und wehret ihnen nicht, denn solchen gehört das Reich Gottes.“
Wahrlich, ich sage euch: „Wer das Reich Gottes nicht empfängt wie ein Kind, der wird nicht hineinkommen.“ Und er herzte sie und legte die Hände auf sie und segnete sie.
                                                                                     

                                                                                                                                                  Markus 10, 13-16

Das Urwort des Segens hat Gott über jeden von uns gesagt:

„Du bist mein geliebter Sohn, du bist meine geliebte Tochter, an dir habe ich Gefallen.“

Wenn ich einen anderen segne, dann lasse ich ihn leibhaft erfahren, dass er ganz und gar geliebt ist, dass Gottes Liebe alles in ihm durchdringt, seine guten und auch negativen Anteile.

 

 In welchen Situationen segnen wir?

 Einige von uns erinnern sich, dass Kinder gesegnet werden, wenn sie das Haus verlassen – die Mutter sagt: „Gott schütze dich“ und markiert ein Kreuzzeichen auf die Stirn des Kindes.

Wir segnen Speisen – Wettersegen, Segnung von Haus und Wohnung, Krankensegen und Reisesegen …

Welche anderen Dinge fallen ihnen ein?

In der evangelischen Kirche wird der Segen im Unterschied zur katholischen Kirche nur Personen erteilt.

 

 Was sind die Gründe für eine Segnung?

 Ich fühle mich wohl, wenn ich gesegnet werde. Es gibt mir ein gutes Gefühl. Ich fühle mich nicht allein, ich gehe sicherer in die neue Woche, in den neuen Tag mit einem Segen.

Ich lebe bewusster, denn:

Ich mache mir bewusst, dass ich nicht alles allein erreichen kann. Ich mache mir bewusst, dass ich Gott und andere Menschen brauche. Die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben kann ich nicht allein beeinflussen.

 

 Wie verändert mich ein Segen?

 Ich empfange – und kann etwas aus dem Segen machen, anstatt nur zu funktionieren. Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen. Geht es mir gut, kann ich anderen Gutes tun und gebe etwas weiter. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Menschlichkeit und die sozialen Kontakte immer mehr zurückgedrängt werden.

Ich gehe gestärkter in meinen Alltag, in die neue Woche.

 

Erbitten sie den göttlichen Segen in einem Gebet für Situationen, vor denen sie Angst haben oder sich unsicher fühlen.

Vielleicht können sie am Morgen oder Abend im Geist durch die Häuser und Wohnungen der Menschen gehen, die sie und ihr Leben berühren und für sie den Segen Gottes erbitten.